Stullen-Messe
So nennen die hiesigen Taxifahrer die Berliner Bread&Butter Modemesse. Stullenmesse. Ganz gut. Bedenkt man doch die Zweideutigkeit dieser Benennung. Vieles von dem, was wir da gesehen haben, war in der Tat stulle. Mode polarisiert, klar. Aber das sie richtig weh tut, das ästhetische Empfinden verletzen kann, das war mir in dieser Vehemenz nicht klar. Riesenhintern in superknappen Jumpsuits, selbstverständlich in den grob gemusterten… Dazu wurden nicht selten Neon-Strinbänder von American Apparel getragen, Hüftgürtel, die oberhalb und unterhalb vermuten ließen, welch Oppulenz sich tatsächlich darunter verbirgt, und das alles in der “very new and hot”-Kombination mit Boyfriends Cut Blazern, gerne in der 80er Variante mit Schulterpolstern. True!
Etwas Nettes? Aber ja doch. Diese visuelle Beleidigung war irgendwann so allgegenwärtig, dass einem in der Tat die Schönheit regelrecht ins Auge sprang. Es gab auch viel Schönes, viel Geschmackvolles und auch ein paar Neuentdeckungen. Checkt doch mal die zauberhafte Mode von VildeSvaner. Tolle Mädchen, tolle Mode, toll organisch. I love! www.vildesvaner.com
Mehr über die wilden Schwäne findet ihr unter anderem in der nächsten BLONDE. Ab dem 22.08… MERKEN!
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