ein virus und viel geld
Dienstag, 25. August 2009Der Virus den ich habe der hat einen Namen den ich ich mir nicht merken kann. Ich habe es ueberlebt, ich habe es tapfer ueberlebt. Ein wenig verstecken musste ich mich aber schon. Meine Unterlippe sah aus, als haette ich die Gunst der amerikanischen Stunde genutzt und mir Botox hinein spritzen lassen. Genau genommen sah es sogar so aus, als waere es etwas (…) zu viel geworden. Dicklippig und fiebrig bin ich zu Dr. Sheng gerannt, habe mir Monologe ueber seine Liebe zu Paris anhoeren muessen, habe dankbar genickt, als er mir einen Discount anbot und zahlte brav meine 68 Dollar cash an seine Arzthelferin. Der Schreck der kam erst spaeter, in der Apotheke, als ich geschwaecht und genervt mein Rezpet durchs Tuerchen schob. 499 Dollar wollte Maria, die Apothekerin, von mir haben. 499 Dollar fuer vier Pillen. Was soll ich sagen? Ich entschied mich fuer ein Generikum und zahlte 8,99 Dollar. Das muss ich fuenf Tage langer nehmen, es sind insgesamt 21 Pillen, aber – hey – es sind nur 8,99 Dollar. Freaky…