Archiv für März 2009

Egal Bar

Sonntag, 29. März 2009

Die Hamburger Egal Bar hat ihren Namen definitiv verdient. Ob man den Abend dort verbringt oder nicht, das ist sowas von scheißegal. Und auch die Einrichtung ist mit namensgleicher Attitude zusammen gestellt worden. Über die  Klos brauchen wir erst gar nicht zu sprechen. Nach dem Versuch eines Besuchs dieser Räumlichkeiten klebte mir eine halbe Klopapierrolle unter dem linken Schuh und keiner dieser “Mir doch egal Ärsche” hat mir einen Hint gegeben. Ich war vor 8 jahren das letzte Mal drin, seit diesem Abend damals, hat sich NICHTS, absolut rein gar NICHTS verändert. Und es sah so aus, als wäre seit dem nicht mal durch gewischt worden.

Ach, auch egal, oder?

Die wirklich schlimme Nachricht ist: Ich habe einen Kater. Einen klassichen Kater, der auch nicht überraschend kam, der war geplant. Nach vier Biersorten und drei verschiedenen Sektvarianten könnte man fast schon behaupten: den Kater habe ich bestellt. Und ausgerechnet heute, an dem Tag, an dem ich ohne Sonnenbrille nicht das Haus verlassen konnte, schien erbarmungslos die Sonne. Pah!

Wieder so ein gebrauchter Tag…

Die Unglaubliche

Dienstag, 24. März 2009

Ich wäre gerne Mrs. Incredible. Während der Film im Hintergrund läuft und die kleinen Monster bei Laune hält, versinke ich in Phantasien darüber, wie es sich wohl anfühlen würde Gummi-Arme zu haben. Solche, die man unendlich ausfahren kann, mit denen man sich überall hoch katapultieren kann. Gummi-Superheldinnen sind super. Ich würde in der U-Bahn irgendwelchen Leuten unbemerkt kurz den Finger in die Nase stecken. Und klauen würde ich, und dazu müsste ich nicht mal den Laden betreten. Autos knacken aus sicherer Entfernung… Autofassaden hochklettern, Bungee-Jumping… und ganz, ganz, ganz viele unanständige Dinge tun!

Seufz.

Bavarian Love

Montag, 23. März 2009

Zum Kotzen schön. So war es in Spitzingsee. Zum Kotzen wunderschön. Malerisch verschneit, direkt am See gelegen, menschenleer – so war das Skigebiet. Die Sonne schien, der Schnee war nicht matschig und grau (wie in Hamburg) und die klirrende Kälte war aushaltbar. Habt ihr schon mal eine Talabfahrt ohne jegliche Gesellschaft gemacht? Damit meine ich, absolut und total allein auf dem Berg. Weit und breit keine Menschenseele? Das einzige, das man hört, ist der eigene Atem. WOWOWOWOWOWOW.

Ich bin erholt. Und ich bin glücklich.

Und das, obwohl ich in Bayern war…

Sudelfeld, wir kommen!

Mittwoch, 18. März 2009

Ich fahre in den Schnee. Nicht in irgendeinen Schnee – pah! In den letzten Schnee. Quasi “Last Minute” Winter. Während sich hier alle schon mit Sonnenbrillen und Flip Flops ausstatten, wachse ich mein Board. Ich liebe Schnee im Frühling. Das ist wie Eistee am Strand, im Hochsommer. Das ist toll. Das ist Urlaub. Ich kann zwar so gut snowboarden wie ein Pinguin, aber selbst das Auf-dem-Arsch-Gerutsche macht Spaß.

Das – und zwar ausschließlich das – ist die einzige Legitimation, mit der man eine Reise nach Bayern rechtfertigen kann.

Wanna have a look?

Freitag, 06. März 2009

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Time for Weekendingneverending

Freitag, 06. März 2009

Ja, die Zeit ist reif für ein Bier, einen vegetraischen Burger und ein, vielleicht zwei Kippen. Das Wochenende steht bevor. Es klopft an der Tür. Ach was: ES IST DA! Es ist mir in die Hose gekrochen und hängt jetzt unterm Kinn. Die gesamte letzte Woche habe ich mich thematisch mit “Paradise” beschäftigt. Ist das fair, oder was? Ich habe Bilder gesichtet, die in Landschaften produziert wurden, deren Besuch ich mir nicht mal mit dem Ersparten aus zwei Jahren gut bezahlter Arbeit leisten könnte und ich habe Klamotten und Accessoires bestellt, die so paradiesisch schön sind, dass man sofort aus seinen qualmenden Wollsocken raus will um in einen azurblauben Pool zu springen. Wir haben Kleidchen ausgepackt, die so luftig waren, dass man sich in unseren Breitengraden eigentlich Sorgen machen müsste, ob man sich nicht die Eierstöcke verkühlt… Genug?

Schönes Wochenende!

Sonntagsblues

Sonntag, 01. März 2009

Walt Disney und nun bereits der vierte Kaffee. Langeweile gepaart mit Herzrasen. Innere Unruhe versus Stillstand. Nicht mal Lust auf Kreativität ist vorhanden. Im Fernsehen läuft die Wiederholung von DSDS, vor der Tür wäscht mein Nachbar sein Auto und ab und an flanieren Pärchen im “besten” Alter mit ihren teuren und überfunktionalen Kinderwagen an meinem Erdgeschossfenster vorbei. Wenn das hier nicht ein typisch deutscher und langweiliger Sonntag ist, dann weiß ich es nicht… Herrlich. Toll. I love it!