Archiv für August 2008

und aus…

Samstag, 30. August 2008

es ist gerade 6.10 uhr morgens, ich habe die letzte nacht nicht geschlafen, sitze in unserem hollywood appartment und bin hellwach. ich wil nicht schlafen. ich will nicht weg. ganz, ganz langsam kriecht der tag durch die hügel. boah, ist das schön, ich kann beim tippen raus schauen. das macht man, oder? man lässt alles revue passieren, wenn ein abschnitt zu ende geht. hey, es war hier nicht einfach nur ein urlaub, oder sowas. wir hatten eine, wie der amerikaner sagen würde, life-changing-time. und wir kommen wieder mit unfassbaren geschichten im gepäck. ich trinke zur feier des tages um diese uhrzeit noch ein bud light, rauche noch eine parliament kippe und werde gleich einen bagel mit cream cheese essen. wie gut ist das denn, oder?

bis gleich, in hamburg

new sweet home

Mittwoch, 27. August 2008

inmitten der schönen hollywood hills liegt eine kleine walkstreet (mit denen haben wir es ja anscheinend), mit dem malerischen namen los altos. das ist für die nächste woche unser zuhause. herrrrrrlicher ausblick. weit, weit weg von venice und dem surf-hippie-traum lebt es sich also auch ganz gut. das kodac-theatre und den hollywood blvd. direkt vor der tür zu haben ist nicht das schlechteste. dafür ist es hier gleich viel teurer. 99cent-stores sei dank werden wir aber sicherlich nicht verhungern. :)

dazu fällt mir wahrlich nichts mehr ein…

Mittwoch, 27. August 2008

l.a. crash

Dienstag, 26. August 2008

während ich vernügt im venice-wasser plantschte, fuhr sabine mit unserem mietwagen (der übrigens die bezeichnung “wagen” nicht mal verdient, so rotten, wie der ist) durch die gegend, um besorgungen zu machen. während sie auf der melrose ein ein wendemanöver vollzog, knallte ihr mit unfassbarer geschwindigkeit eine frau von hinten rein. man könnte jetzt anfangen die sachverhalte zu klären… ich fasse mich kurz: die frau hat keine versicherung und die moral von der geschichte ist, dass sabine nicht nur für das auto der kamikaze-fahrerin bezahlt hat, sondern auch noch für unsere schrottlaube. und das nicht zu knapp. nach langem und sehr ermüdendem hin und her – und man darf die faszination für die amerikanische rechtsauslegung hier auch noch kurz erwähnen – hat sabine einfach bezahlt. man hat ihr deutlich zu verstehen gegeben, sie hätte keine andere wahl. auf englisch würde man jetzt trocken fest stellen: they fuckin´ripped her off. ich erwäge ernsthaft doch hier her zu ziehen. das muss man sich einfach mal auf der zunge zergehen lassen: man fährt jemandem rein, ist nicht mal versichert und kriegt den schaden auch noch bezahlt. welcome in paradise! oder wie sabine es mit rheinischem galgenhumor so schön auf den punkt gebracht hat: in einem prada-kleidchen, wäre das geld besser angelegt gewesen…

das ist nicht meine hautfarbe…

Sonntag, 24. August 2008

…ich trage ein braunes kleid unter dem grünen. ja, doch.

wer rauchen will…

Samstag, 23. August 2008

…muss mindestens 18 jahre alt sein. soweit so gut. ohne ausweis – keine kippen. auch noch verständlich. das man aber mit einem deutschen ausweis keine zigaretten bekommt, war mir allerdings neu. nachdem ich heute an einer tankstelle, aufgrund meines fehlenden ausweises, keine kippen bekommen habe, habe ich sabine rein geschickt. die legte brav das geld auf den tresen, worauf hin der pächter ein schild aus der schublade zauberte, auf dem vermerkt war, dass der verkauf von tabakwaren nur an menschen mit amerikanischen ausweisen erfolgt. aha.

?

eine schrecklich nette familie

Donnerstag, 21. August 2008

so ganz weit weg vom hippen hypigen venice, beverly hills und malibu existiert ein kalifornien, dass mit seinem vielen geld nicht ganz so offensichtlich herum protzt. was nicht heisst, es hätte weniger davon, es ist lediglich versteckter angelegt. in privat-communities zum beispiel. ich war gestern in san clemente, am südlichsten zipfel von orange county, um eine homestory mit einem kleinen surfer zu machen. und zum ersten mal habe ich mich für mein verbeulten, qualmenden, verdreckten, stinkenden, hässlichen…lassen wir das… volvo geschämt. nachdem ich mir vom pförtner einen besucherausweis abgeholt habe, wurde mir ein community-lageplan überreicht, und ich rollte plan-lesend, begleitet von unzähligen überwachungskameras, zum familien-anwesen.

gleich nachdem ich das haus betreten habe, wusste ich, wo der hase lang läuft. ich musste ein paar mal blinzeln, um zu erkennen, das ich mich auf einem felsplateau befinde, in das das kleine häuschen hinein gebaut wurde, vor mir breitete sich das meer aus, die sonne knallte von himmel, überall flatterten tücher im wind, sanfte klaviermusik ertönte. ich weiss, ich weiss, das klingt alles nach einem billigen arzt-schundroman. fakt ist: so habe ich meinen nachmittag verbracht. ich führte mein interview im privat-sand, am privat-strand schlendernd, wir spielten mit den hunden in den privat-wellen, winkten ab und an mal vorbei schlendernden billionären und bewunderten gemeinsam die ehemalige ferien-privat-villa von präsident nixon, in der auch schon der fette kohl mit dem gorbatschow karten gespielt haben soll. danach schlenderten wir in den privat-park und riley zeigte mit noch seine privat-surfbrett-und trophäen-sammlung.

am ende des tages fühlte ich mich entspannt, ausgeruht, glücklich… und hoffte im stillen, sie würden mich adoptieren. ich habe noch nie in meinem leben so viel privat-geld gesehen. und verdammt, ja, es war richtig gut angelegt. man könnte jetzt versuchen neidvoll, zeternd und gehässig zu werden, nur um nicht wie ein bettelnder unterklässler dar zu stehen, der den becher aufhält und jammert, wie schwer er es doch hat. aber warum? die wichtigste erkenntnis des tages, ach was, des lebens war doch, geld macht doch glücklich.

und jetzt gehe ich in die welt hinaus und werde rockstar.

wassermassen

Dienstag, 19. August 2008

da sind wa wieder, im verhassten jolly rogers motel, direkt an einer monster lauten strasse. adé walkstreet und glamblink-gewohne. jetzt heisst es wieder: instant-salat und schlechter coffee-to-go. just nachdem wir hier eingecheckt haben hat die sabine auch gleich die keramik gesprengt… unsere toilettenspülung ist defekt und das wasser lief in MASSEN aus dem toilettenbecken heraus. und ich meine in massen! in windeseile haben wir die frisch abgestellten taschen aufs bett geschmissen und mit den drei ein halb motel-handtüchern versucht die klo-niagarafälle aufzuhalten. 

als wäre das nicht genug katastrophe für einen tag, habe ich dann auch noch (in purer selbstüberschätzung) versucht eine viiiieeel zu grosse welle zu surfen. tja. jetzt ist mein rechter ringfinger dick wie ein luftballon und ich habe einen hässlichen, riesengroßen verband. super tag.

ohne worte…

Montag, 18. August 2008

so sieht es aus, das walkstreet-anwesen

Samstag, 16. August 2008