Archiv für die Kategorie ‘Music’

Alles Neue macht der Sommer

Montag, 28. Juni 2010

So, der Ärger ist ver-, der Sommer ins Lang geflogen und ich habe mir fest vorgenommen positiver zu denken. Nachdem ich meinen Blog völlig zerschossen vorgefunden habe, das Chaos siginiert mit einem Smiley, habe ich ein paar Wochen vor Wut gekocht. But what? Es sind nur Gedanken, Schall und Rauch, vergänglich…
Jetzt sitze ich auf dem großen Sommerei. Dem Riesencoup. Ich brüte. Und denke wieder (das habe ich tatsächlich vor Wut auch kruzzeitig eingestellt). Die kommenden Monate werden schön. Sie werden nach dem neuen Parfum von Dsquared² riechen, frivol wie transparente Blümchenröcke vom Topshop im Wind flattern, nach CityCity und The Temper Trap klingen, nach Prossecco und Calippo Erdbeer schmecken…
It´s love!

Alter Schwede

Montag, 26. April 2010

Sune Gustavson ist 69 Jahre alt. Ein blonder, braungebrannter Bilderbuch-Schwede, falls man sich überhaupt so weit aus dem Fenster lehnen darf. Sune ist ehemaliger Besitzer einer Autoreifen-Fabrik und passionierter Eishockey-Spieler. Er trägt Armani-Jeans, Siegelringe und Labello. Er liebt seinen Schal mit der Variante “Düsseldorfer Schlaufe” geknotet und trinkt Whiskey unbeeindruckt nach Rot- und Weißwein. Er ist spendabel und sehr höflich – vor allem ist er aber eines: absolut distanzlos. Seit nunmehr 15 Jahren singt er, vornehmlich alte Elvis-Klassiker, Big Band-Hits ganz grosser Stars und schlechte Popsongs von Boys II Men. Sune singt regelmäßig in Karaoke-Bars und in Altersheimen vor einem sehr, sehr dankbaren Publikum. Sehr gerne gibt er Kostproben, und präsentiert dann auch gerne unaufgefordert sein gesamtes Repertoire. Stundenlang und inbrünstig. Nun, die Tatsache, dass wir unfreiwillig einen sehr engen Raum an Board der US Airways Maschine nach North Carolina teilen mussten hat es nicht gerade einfacher gemacht. Oder anders ausgedrückt: Es gab kein Entkommen. Fast 5 1/2 Stunden lang hat Sune getrunken, Runden geschmissen und gesungen, was das Zeug hält. Zurechtweisungen der Stewardessen und anderer Passagiere wurden stirnzunzelnd ignoriert und mit weiteren alkoholischen Bestellungen kommentiert.

Vielleicht war das der längste Flug meines Lebens.

Big in Japan

Dienstag, 23. Juni 2009

in meinem Ohr… Ane Brun hat gecovered. Ane Brun hat gezaubert und hat aus einem Nerv-tötenden 80er Song ein wundervolles und vor Melancholie triefendes Kunstwerk gebastelt.

…”Neon on my naked skin…
Passing silhouettes of strange illuminated mannequins. Shall I stay here at the zoo, or should I go and change my point of view for other ugly scenes. You did what you did to me, now it´s history  I see. Things will happen while they can…”

Ane Brun

I like Terry Lynn

Donnerstag, 09. Oktober 2008

 

www.kingstonlogic.com

„Im letzten Jahr verzeichnete Jamaika erneut eine Zunahme der Gewaltverbrechen und hat mit 62 Opfern pro 100.000 Bürgern den Spitzenplatz der weltweit höchsten Mordrate inne. Die Gesamtzahl belief sich auf 1.669  Verbrechen mit Todesfolge, davon wurden 77% mit Feuerwaffen und 15% mit Messern verübt. Die Kriminalität in Jamaika, insbesondere in der Hauptstadt Kingston, ist mit drei Faktoren untrennbar verbunden: Armut, Gangs und Drogen.

– The Overseas Security Advisory Council (OSAC)”

Die Musikerin Terry Lynn ist mittendrin. Eine von ihnen. Und wenn ihr ihre Seite besucht, solltet ihr euch 10 Minuten Zeit nehmen. Während man nämlich ihren Songs lauschen kann, bekommt man eine Diashow präsentiert…

lieder, die die welt verändern

Donnerstag, 02. Oktober 2008

für alle, die mal die welt anhalten wollen:

bonnie prince billy, where is the puzzle.

und nein :) wir sind nicht verwandt. leider.

hare krshna

Montag, 04. August 2008

einmal im jahr feiern die hare krshnas in los angeles ein fest. ich habe nicht die leiseste ahnung, was sie feiern (man möge mir meine unwissenheit verzeihen), aber sie feiern – und wie!!! mitten in venice, am boardwalk, bauen sie mobile tempel auf, fressbuden, infostände, mediationszentren und eine bühne!! auf der musizieren und singen dauergrinsende krshnas ein fortwährendes, stunden andauerndes “hare krshna”. sie singen und tanzen sich in ekstase. ich habe kurz überlegt, ob ich nach hause gehe und meinen  langen wallenden rock anziehe…

Billy goes wild!

Freitag, 18. Juli 2008

Kalifornien heisst die Destination und bei dem derzeitigen Stand des Dollar-Kurses kann das ein richtiger Goldtrip werden.

In knapp drei Stunden geht es los. Ach, liebe Mirja, ich werde dich vermissen.