Archiv für die Kategorie ‘Weirdoz’
Dienstag, 29. Juni 2010
Schön ist er ja, mein Porno-Porsche – in Puffrot. Schön. Und schön kaputt. Ausgerechnet auf dem Weg zu einem “Vorstellungsgespräch” in einer Hamburger Agentur riss mir der Bowdenzug und ich habe beim Versuch die Kupplung zu treten ins Leere gestoßen. Um 11 Uhr war der Termin, 10.45 Uhr riss die Scheißkupplung, genau 2,5 Kilometer VOR dem Ziel. Natürlich hatte ich einen Rock an, natürlich habe ich das ganze mit einem schwarzen Jacket garniert und natürlich hatten meine Schuhe AUSGERECHNET HEUTE Absätze. Mein Navigationsgerät, das Jacket, der frisch gebügelte Rock, die Highheels und ich rannten bei 28 Grad Celsius durch Ottensen. Unnötig zu erwähnen, dass der angedachte frische Sommerlook IM ARSCH war als ich angekommen bin.
“Oh Lord, won´t you buy me a Mercedes Benz…”

Tags:Bowdenzug, Porsche
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Samstag, 20. März 2010
Und wieder etwas für die Rubrik “Skurrilitäten, die definitiv jegliche Geschmacksgrenze sprengen” – oder auch “Dinge, die man nicht verstehen muss”. Wer hat´s verbockt? Dsquared2…


Tags:Fashion week
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Donnerstag, 25. Februar 2010
Warum um Himmels Willen müssen Fotografen und Modejournalisten (und solche, die gerne welche wären) sich zunehmend selber fotografieren? Schlimmer noch. Warum müssen sich immer mehr Fotografen nackt ablichten? Terry Richardson ist ein Narzisst – und auch wenn dieser Gedanke nicht gesund ist, verzeihen wir Mr. Richardson seine fast schon unerträgliche Omnipotenzillusion. Aber mal ehrlich, wer will schon wie Terry Richardson sein? Warum sollte man so sein wollen wie Terry Richardson? Warum also blicke ich immer öfter in den Schritt von Fotografen. Meist in einen unrasierten? Spiegeldarstellungen, Selbstauslöser-Augenblicke. Inszenierte Selbstbewunderung.
Hm…
Soll man nun gratulieren zu solch (scheinbar) immensem Selbstbewusstsein oder gar still Mitleid walten lassen für den Akt des Kompensierens eines geringen Selbstwertgefühls? Und die schreibende Zunft? Wo mag da die Motivation liegen? Ist die Selbstdarstellung in Designer-Styles etwa ein “Schaut-mal-alle-her-ich-kann-mir-das-Teil-leisten”-Akt? Eine “So-sieht-das-Teil-angezogen-aus”-Präsentation schließe ich einfach mal aus, dafür gibt es Lookbooks, Mode-Shootings und sehr plakative Catwalk-Shots.
Hm…
Ich staune und hoffe…auf weniger Fremdschämen-Augenblicke beim Durchforsten einiger Internetseiten und Mode-Blogs.
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Dienstag, 16. Februar 2010
Genauso ist es. Nur wahre, echte, abgrundtiefe Menschenhasser können sich Großraumbüros ausgedacht haben. Seit heute sitze ich für jeweils die Dauer einer Magazin-Produktion in eben einem solchen. 15 andere Menschen teilen sich ab sofort den Raum und die damit verbundenen Offenbarungen mit mir. Liebeskummer? 15 Andere wissen davon. Magenprobleme? Auch das wird ein offenes Geheimnis bleiben. Schreibblockade? Die Gruppe hat Verständnis. Und dann ist da wieder dieses Gefühl – fast schon ein Wahn. Das Tastaturgetippe, das klingt wie an Knochen nagende Mäuse oder Ratten. Klickklackklackklickklack…klackklackklick…..klackklacklack………Klick…Klack.
100 Anschläge pro Minute schafft ein durchschnittlich begabter Redakteur. Das macht pro Stunde 6000 Klacks. Bei 15 Personen erreichen wir eine Summe von beeindruckenden 90.000 Klacks. Gleichzeitig! Bei einem Acht-Stunden-Tag macht das eine Menge Nagergeräusche… Aehm… Vielleicht brauche ich Urlaub?
Tags:Großraumbüro
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Sonntag, 10. Januar 2010
Winterhormone sind sensationell. Sie schießen ein, machen rote Bäckchen und verleiten mich zu Aktivitäten wie Schlittenfahren, Schneemannbauen, Schneeballschlachten und Einseifen. Yeah!
Tags:Winter
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Freitag, 18. Dezember 2009
Das kam gestern per Email…
Absender: Holländisches Fischbüro in Deutschland
Sehr geehrte Damen und Herren, gerne informieren wir Sie über die 27. Matjes-Saisoneröffnung, die am 9. Juni nächsten Jahres in Bremen stattfinden wird.
Einzelheiten zum traditionellen Saisonstart des holländischen Matjes in Deutschland entnehmen Sie bitte der anhängenden Presseinformation.
Weitere Informationen finden Sie auch auf www.matjes.de.

Tags:fisch, matjes
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Mittwoch, 19. August 2009
Hollywood ist eine einzige Clichee-Schublade. Nirgendwo sind die Roecke der gelifteten 30-Jaehrigen kuerzer und die Schlangen und Strech-Limos vor den Clubs laenger. In der letzten Ecke des schmuddeligen Hostels am Hollywood Boulevard habe ich zwei irische Maedchen kennen gelernt, ihnen spontan zu Rasierern, Tampons und einer Falsche Vodka verholfen und unfassbar viel Spass mit den beiden erlebt. Auf dem unendlich scheinenden Fussmarsch zu Johnny Depps Nightclub The Viper Room am Sunset haben wir uns in die Buesche geschlagen um eine Pinkelpause einzulegen. Just fertig, erleichtert sozusagen, hat uns ein Paparazzi erwischt. Noch beim Hose-Hochziehen. Ich will jetzt nicht albern klingen, aber das war ein sehr exklusiver Moment. Das und die Tatsache, dass wir an der wartenden Masse vorbei schlendern durften ohne den Eintritt bezahlen zu muessen (der Tuersteher hatte ein Auge auf Alice geworfen) hat diesen Abend sehr Hollywood-like gemacht. Nicht ganz so stilecht war der Ausklang bei einem kalten Burger im Denys um drei Uhr morgens. Whatever.
Jetzt hocke ich in Long Beach, was ein wenig, ein klitzekleines bisschen weniger glamurös ist
Remember: mexikanische Grossfamilien… Ich shoppe (auch das wird eine Ueberraschung sein) und freue mich auf die Vans Warped Tour am Sonntag.
Tags:Hollywood, Hostel, Paparazzi, Vans
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Dienstag, 26. Mai 2009
…how i feel today…

Tags:bunny
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Freitag, 03. April 2009
Au ja. Heute ist mein Geburtstag und ich fühle mich groooooooooooßartig! Und jung und schön und gewachsen bin ich auch. Und die Sonne scheint – bei satten 20 Grad. Und hej – das in Hamburg!

Tags:Geburtstag, Sonne
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Mittwoch, 01. April 2009
Hormone, diese Wunder. Ich hatte heute einen riesigen Einschuss. Gigantisch groß. Millionen von Hormonen sind mir ins Blut geschossen und haben so unkontrollierte Nachrichten gesendet wie: Zieh dich aus! Creme dich ein! Ein Rock wäre gut! Beine rasieren! Achseln pudern! Bier trinken! Fenster auf…
Was war das bitte für ein schöner Tag. Der erste dieser seiner Art seit langer Zeit. Seit sehr langer Zeit. Hamburg war kurz vor dem Verfall. Die meisten Menschen, die einem so begegnet sind, sahen schrecklich aus, wie Zombies. Und heute – da war alles anders. Man könnte fast sagen: Ich habe sie mir schön geschossen, die Hamburger – mit meinen Hormonen.
Auf den Frühling!
Tags:Frühling, Hormone
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