So, der Ärger ist ver-, der Sommer ins Lang geflogen und ich habe mir fest vorgenommen positiver zu denken. Nachdem ich meinen Blog völlig zerschossen vorgefunden habe, das Chaos siginiert mit einem Smiley, habe ich ein paar Wochen vor Wut gekocht. But what? Es sind nur Gedanken, Schall und Rauch, vergänglich…
Jetzt sitze ich auf dem großen Sommerei. Dem Riesencoup. Ich brüte. Und denke wieder (das habe ich tatsächlich vor Wut auch kruzzeitig eingestellt). Die kommenden Monate werden schön. Sie werden nach dem neuen Parfum von Dsquared² riechen, frivol wie transparente Blümchenröcke vom Topshop im Wind flattern, nach CityCity und The Temper Trap klingen, nach Prossecco und Calippo Erdbeer schmecken…
It´s love!
Alexander McQueen hat sich das Leben genommen. Laut Medienberichten war der 40-jährige Designer stark depressiv. Seine beste Freundin Blow nahm sich vor drei Jahren das Leben. Diese Tragödie und jüngst auch der Tod seiner Mutter haben den Designer anscheinend in eine sehr ausweglose Situation gebracht. McQueen war ein Utopist, ein Mode-Irrer, ein Genie. Einer, der polarisiert hat. Ein Direktor in der Fashion-Manege. R.I.P.
Sehr geehrte Damen und Herren, gerne informieren wir Sie über die 27. Matjes-Saisoneröffnung, die am 9. Juni nächsten Jahres in Bremen stattfinden wird.
Einzelheiten zum traditionellen Saisonstart des holländischen Matjes in Deutschland entnehmen Sie bitte der anhängenden Presseinformation.
Weitere Informationen finden Sie auch auf www.matjes.de.
Kleine Lichter, die gibt es immer wieder. Sie tauchen (Gott sei Dank) genau dann auf, wenn man denkt, man erstickt in Dunkelheit und Trostlosigkeit. Amy Purdy war heute mein kleines Licht. Ich habe den ganzen Tag ihr Interview übersetzt und mich mehr und mehr von ihrer Lebensenergie stärken lassen. Mit 19 Jahren verlor sie, aufgrund einer Sepsis als Folge einer schweren, fast tödlichen bakteriellen Blutinfektion, beide Beine unterhalb der Kniescheiben. Sie verlor ihre Milz, beide Nieren und fast vollständig ihr Hörvermögen. Ihre Überlebenschance lag bei weniger als zwei Prozent… Amy Purdy ist immer noch da, sie lebt, sie atmet, sie fährt professionell Snow-, Skate- und Wakeboard, sie modelt, schauspielert, leitet eine Action Sports Organisation für Kinder mit Behinderungen und arbeitet hin und wieder als Haare&Make-Up Artist. Jetzt dürft ihr euren Mund wieder schließen…
Es ist egal, dass ich bereits in Kalifornien erkrankt bin. Auch ohne die Vorerkrankung hätte ich mich spätestens beim Landeanflug auf Hamburg zum Kotzen gefühlt. In Hotpants, Top und barfuss war der Regen in der Hansestadt wie ein buchstäblicher Tritt in die Fresse. 18 Grad Celisius und Regen, keine 24 Stunden später sogar Hagelkörner, von der Größe grüner Trauben…
Sanftes Ankommen ist anders. L.A. hat in den letzten Augustwochen, wie allgemein bekannt, an der ernormen Hitze und Trockenheit gelitten. die Folge sind verheerende Waldbrände, die jetzt bereits eine Waldfläche von 500 Quadratkilometern mit zum Teil 35 Meter hohen Flammwänden zerstört haben. Schrecklich. Was soll ich sagen? Es war erdrückend und furchtbar mit anzusehen, wie diese wachsende und dichter werdende graue Rauchwolke nach und nach den Himmel trübte. Jeden Tag ein wenig mehr.
Makabrerweise hatte man beim Anblick des Hamburger Himmels ähnliche Katastrophenassoziationen…
An alle Urlaubskinder da draußen in der Sonne: Bleibt, wo ihr seid!!!
…und ich – wir stehen auf Kriegsfuss. Es regnet so Gott verdammt viel in dieser Stadt. Es ist mir ein Rätsel, wie man es schafft keine Depressionen zu bekommen. Erinnert ihr euch noch an den Song “Why does it always rain on me? Is it because i lied when i was 17??” von Travis? Mir würden da auf Anhieb so einige Geschichten einfallen, die früher schief gelaufen sind und die wiederum würden einiges erklären…
Scheiß Karma.
Wow. Ein Jahr ist vergangen seit unserer Girls-Monster-Kalifornien-Tour. Und der nächste Abflug naht auch schon wieder. Es wird August und ich werde unruhig… Es ist wie mit der Periode – wenn nicht irgend etwas Katastrophales passiert, bliebt die Regelmäßigkeit gewahrt. Und drum wird gebucht, es wird geflogen, es wird gelebt und es wird gehofft, dass alle Fluggesellschaften der Welt im September die Flüge streichen. Auf ewig, der Umwelt zuliebe, oder sowas…
wie sind wieder julia roberts nachbarn. hier ist es einfach am schönsten. man könnte eigentlich den ganzen tag nur kotzen, so extra-extra-schön ist diese walkstreet. eine woche können wir bleiben, dann ziehen unsere vermieter ins zelt-camp (?) und wir in die hollywood hills.
nach drei wochen braucht man keine sonnenmilch mehr. warum auch? die haut hat einen knusper-ton angenommen, die vorbräunungsphase ist abgeschlossen, sonnenbrand ist demnach völlig ausgeschlossen.
dachte ich.
jetzt liege ich in unserem achtung-pool-vor-der-tür-appartment und leide. ich habe mir mein dekolté, meinen rücken UND mein gesicht so dermaßen verbrannt. schön rundum getoastet. dafür habe ich aber auch gearbeitet: die drehungen erfolgten im 10 minuten-takt, alle 4 seiten meines buches. ich sehe aus wie ein frisch gekochter lobster. suuuper. beach-break for me, i guess.
ja, den kann man kriegen. so sehr ich diese stadt auch liebe, so anstrengend kann dieses “ich-bin-mal-kurz-kippen-holen-und-das-bedeutet-rechnet-nicht-vor-sonnenuntergang-mit-mir-zurück” sein. absolut. da meine liebe freundin nina in long beach wohnt (das ist eine knappe halbe stunde von santa monica/venice entfernt) – und ein nina-besuch bis dato immer ein tagestrip war, haben wir kurzerhand beschlossen, für vier tage dorthin zu ziehen. klingt easy? war es nicht! das auto-beladen hat ungefähr eine stunde gedauert. bis die reisegruppe dann endlich abreisefertig war, eine weitere… die eine musste noch pinkeln, die andere hat noch was vergessen… whatever. um 12 haben wir im jolly rogers (und ich schwöre, ich werde diesem motel keine träne nachweinen) ausgechekct und um 17 uhr in long beach, in einem großzügigen zwei-zimmer-appartment eingecheckt. dieses wohnraumdingsbums, in dem wir unsere 6 1/2 taschen ausgebreitet haben, ist so groß wie meine wohnung in der matthesonstrasse. wow. es kostet nicht viel und der pool ist direkt vor der tür. und damit meine ich DIREKT. wenn man nicht aufpasst, beim aus-der-haustür-treten, fällt man hinein. der architekt dieser anlage gehört erschossen.